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Fürth: Impfstart angelaufen – Anschreiben in der kommenden Woche – Hoffen auf mehr Impfstoff

Auch wenn die Impfstofflieferungen noch nicht so schnell vonstatten gehen, wie sich das Oberbürgermeister Thomas Jung und Landrat Matthias Dießl wünschen, zeigt sich, dass das von der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Fürth (AGNF) betriebene Impfzentrum für Stadt und Landkreis für die Herausforderung gewappnet und die Versorgung der Pflegeeinrichtungen und des Klinikums reibungslos angelaufen ist. Und auch die Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung bei der Bereitstellung der diensthabenden Ärzte klappt hervorragend.

Bislang konnten insgesamt 1764 Personen geimpft werden. Im Klinikum Fürth wurden 410 Dosen des Vakzins der Firmen Biontech und Pfizer an medizinisches und pflegerisches Personal, das einem besonderen Ansteckungsrisiko ausgesetzt ist, verabreicht. In den Senioreneinrichtungen erhielten es 623 Bewohnerinnen, Bewohner und Pflegekräfte durch mobile Teams. Auch bei den Rettungsdiensten wurden bereits 170 gefährdete Einsatzkräfte geimpft. Darüber hinaus war es der Stadt und dem Landkreis wichtig, dass auch von Anfang an über 80-Jährige außerhalb von Einrichtungen versorgt werden. Hier gelang es, schon 561 Bewohnerinnen und Bewohner von Landkreis und Stadt mit der ersten Dosis zu impfen.

"Die AGNF stellt einmal mehr unter Beweis, dass sie bei der Organisation und Durchführung dieser so wichtigen Aufgabe ein überaus kompetenter und professioneller Partner ist", erklären OB Jung und Landrat Dießl gemeinsam. Es zeige sich, dass man in Fürth Stadt und Land bestens für diese Herausforderung gewappnet sei und der Impfstoff, der bereitsteht, auch umgehend verimpft werden könne.
Auch die weitere Versorgung der Bevölkerung werde laut Landrat und OB nun Fahrt aufnehmen. So sollen ab 8. Januar, immer freitags und dienstags Lieferungen an das Zentrum in der Rosenstraße 16-20 gehen, mit denen rund 1200 Personen pro Woche geimpft werden können.

Ab der kommenden Woche versenden Jung und Dießl Schreiben an die Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Gebietskörperschaften, die älter als 80 Jahre sind. Darin ist beschrieben, wie sie ihr Interesse an einem Impfschutz bekunden können. Nähere Informationen dazu erfolgen parallel auch über entsprechende Veröffentlichungen in der Presse.

Da der für die nächsten Tage angekündigte Impfstoff bereits für Menschen in Einrichtungen und zum Abarbeiten der Warteliste verplant ist, besteht derzeit keine Möglichkeit, sich telefonisch oder über Online-Plattformen für einen Termin vormerken zu lassen. Dr. Michael Hubmann, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, und AGNF-Vorsitzender Klaus Meyer bitten daher alle um etwas Geduld. "Da gerade zu Beginn noch wenig Impfdosen zur Verfügung stehen, wird es leider noch eine längere Zeit dauern, bis wir alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre versorgen können", so Hubmann.

Wie Oberbürgermeister Thomas Jung hofft auch Landrat Matthias Dießl, dass bei den Impfstofflieferungen eine neue Dynamik eintritt und sich die Anzahl der Dosen, die von Bund und Freistaat in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt werden, signifikant erhöht. Beide begrüßen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die Beschaffung zur "Chefsache" erklärt hat und setzen darauf, dass Vakzine weiterer Anbieter wie gestern Moderna baldmöglichst eine Zulassung von der Europäischen Union erhalten.

 

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