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Deutsche werden wegen Corona auch zu Goldhamstern

Neben einem Run auf Nudeln und Klopapier gibt es derzeit einen bisher weniger bemerkten Run auf kleine Goldbarren und Goldmünzen.
Online-Plattformen sind ausverkauft oder melden Lieferverzögerungen.

Ob man jetzt wirklich Gold kaufen sollte ist bei Experten umstritten. Das Edelmetall hat ähnlich große Wertschwankungen wie etwa Aktien. Auch der Goldpreis reagiert momentan sehr nervös auf Marktereignisse.

Für Privatleute kann Gold daher eher als Krisenversicherung denn als klassische Geldanlage funktionieren.

Wenn alles zusammenbricht, so aber wohl der Gedanke vieler Goldkäufer, kann man im Notfall immer noch mit Goldmünzen oder kleinen Barren bezahlen.

Unter Kostenaspekten sind Barren vorzuziehen. Weil aufwendige Prägearbeiten entfallen, gibt es bei ihnen im Regelfall mehr Gold fürs Geld. Münzen eignen sich dagegen besser als Zahlungsmittel und können damit eher eingesetzt werden, wenn es Probleme mit der Währung gibt. Gängige Prägungen wie Krügerrand sind zu bevorzugen, weil sie weithin bekannt sind.

Die hohe Nachfrage und die Engpässe beim Angebot machen derzeit Gold für Privatanleger immer teurer. Die Aufpreise, die Händler gegenüber dem jeweiligen Edelmetallpreis an der Börse nehmen, sind inzwischen auffallend hoch.

 

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