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15. Oktober 2020: Bayern verschärft Corona-Regeln

Bis Inzidenzwert 35 gelten die bisher bekannten Maßnahmen.
In stärker betroffenen Corona-Regionen weitet Bayern die Maskenpflicht aber aus.

In Städten und Landkreisen gilt ab Inzidenzwert 35 (35 Neuansteckungen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohnern) eine Maskenpflicht auf belebten öffentlichen Plätzen wie z.B. Fußgängerzonen und Marktplätze. Für Schüler ab der fünften Klasse gilt während des Unterrichts Maskenpflicht, sowie für Studenten in der Vorlesung. Beschäftigte müssen in der Firma Mund und Nase in Fahrstühlen und auf Fluren bedecken - und Kinobesucher am Platz. Maskenpflicht gilt auch für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten. Darüber hinaus gilt ab 23 Uhr eine Sperrstunde in Wirtshäusern und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen. Zu privaten Feiern dürfen maximal zehn Menschen. Das gilt auch für Partys daheim.

Steigt der Inzidenzwert über 50, gilt eine Maskenpflicht auch in der Grundschule. Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr vorgezogen und zu privaten Feiern dürfen nur noch höchstens fünf Menschen oder zwei Hausstände.

Diese neuen Regelungen gelten für vier Wochen.

Beim Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten konnte man keine bundeseinheitliche Regel finden. Anfang November nach der Urlaubszeit will man noch einmal darüber reden. Bis dahin gilt für Bayern das verabschiedete Beherbergungsverbot.
In Baden-Württemberg wurde die Regelung aber heute Mittag durch einen Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs außer Kraft gesetzt.

Für die durch das Beherbergungsverbot stark getroffene Gastronomie und die Tourismusbranche werden für Bayern weitere Hilfen in Aussicht gestellt.

Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht spätestens binnen 10 Tagen zum Stillstand, werden weitere gezielte Beschränkungen als unvermeidlich angesehen, um öffentliche Kontakte weitergehend zu reduzieren.

 

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