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„Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“ - Nürnberg

Beginn:
10.11.2017, 19:00 Uhr
Ende:
-

Lesungen berichten von Erfolgen im Einsatz gegen Genitalverstümmelung

Am 11. Oktober war Welt-Mädchentag, der 25. November ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“. Diese beiden Tage nimmt der Verein AfroDeutsche e.V. in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Lebendige Kommunikation (LebKom) zum Anlass, am 10.11.2017 um 19 Uhr im Karl Bröger Eck die Lesung „Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“ durchzuführen.

Weltweit sind 200 Millionen Frauen – überwiegend als Mädchen der Tortur ausgesetzt – von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Die Mädchen leiden ein Leben lang an den körperlichen und seelischen Verletzungen. Der Verein LebKom e.V., der sich für den Schutz bedrohter Mädchen engagiert, organisiert bundesweit Lesungen unter der Überschrift „Wüstenblume muss nicht sein – die Kisii, das WISSEN und der WANDEL“. Auch Nürnberg ist bei der bundesweiten Aktion mit am Start.

Im Karl Bröger Eck, Karl Bröger Straße 9, 90457 Nürnberg findet dazu am Freitag, den 10.11.2017, um 19 Uhr eine Lesung in Kooperation mit dem Verein AfroDeutsche e.V., Robert Katianda, 3. stellvertretender Vorsitzender des Integrationsrates Nürnberg, statt. Abgerundet wird die Lesung mit dem berührenden Kurzfilm „Joyce“, eines von hunderten geretteten Mädchen der ersten Stunde, die 2004 in der Mosocho-Region Kenias unversehrt Frau werden durfte. Moderiert wird die Lesung von Anne Berger, die selbst schon vor Ort in Kenia war und die sich ehrenamtlich zum Thema engagiert. Für musikalische Umrahmung sorgt eine Afrikanische Tanzgruppe.

Sinkende Beschneidungsraten nun in drei Regionen der Kisii in Kenia
Herzstück der Lesung sind bewegende biografische Kurztexte von kenianischen Müttern und Vätern sowie einer deutschen Fachkraft. Sie berichten davon, wie es dem FULDA-MOSOCHO-Team nach Mosocho jetzt auch in dessen Nachbarregionen Kisii-South und Marani in Kenia gelingt, immer mehr Mädchen vor der Beschneidung zu retten und sich das Leben der Familien deutlich verbessert. Seit 2002 wurden durch Anwendung des Wert-Zentrierten Ansatzes über 30.000 junge Frauen bewahrt.
Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht.

Mehr Infos: www.fulda-mosocho-project.com

 

Eintritt
Der Eintritt ist kostenfrei.

Veranstalter/Kontakt
Verein AfroDeutsche e.V. in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Lebendige Kommunikation (LebKom)

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