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„Die Geister, die ich rief…“ Gewagte Geschichten – Große Gefühle - Meersburg

Beginn:
27.09.2020, 18:00 Uhr
Ende:
-

„Die Geister, die ich rief…“ Gewagte Geschichten – Große Gefühle in Meersburg

Gewagte Geschichten – Große Gefühle

Wort & Musik

„Die Geister, die ich rief ...“
Gewagte Geschichten – Große Gefühle
Balladen von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe
Heiko Ruprecht erzählt Geschichten...
... von todesmutigen Jünglingen und unmenschlichen Königen
... von nassforschen Lehrlingen und alten Meistern
... von großen Liebenden und goldenen Bechern
... von glücklichen Herrschern und verfluchten Ringen
... von stolzen Rittern und grimmigen Bestien
... von sorgenvollen Vätern und dunklen Geistern
... von übermütigen Türmern und tanzenden Toten
... von treuen Freunden und einsamen Tyrannen
... von entsetzten Reitern und tiefen Seen
... von verschmähter Liebe und geduldiger Hingabe
„Der Zauberlehrling“, „Erlkönig“, „Der Taucher“, „Die Bürgschaft“ und andere berühmte Balladen von Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller – erzählt und gespielt vom Theater- und TV-Schauspieler Heiko Ruprecht (ZDF, „Der Bergdoktor“).

Musik aus dem 19.Jhd. komplementiert das Gehörte.
Veronika Ponzer spielt dazu raumfüllende, glänzende, erhebende sowie sanfte, die Herzen berührende Harfenmusik. Sie stimmt ein, leitet über, verbindet das Vorgetragene oder intensiviert das eben gehörte Wort.
Nachsinnen,
nachspüren,
eintauchen
– Musik gibt dem Zuhörer Raum und Zeit. –

Heiko Ruprecht ist vor allem bekannt aus der erfolgreichen ZDF-Reihe „Der Bergdoktor“, in der er Hans Gruber, den Bruder des Bergdoktors, spielt.
Außerdem ist er regelmäßig in anderen beliebten TV-Formaten zu sehen, darunter „Katie Fforde“ (ZDF), „Der Alte“ (ZDF), Rosamunde Pilcher (ZDF), „Hubert und Staller“ (ARD) oder „SOKO 5113“ (ZDF).
Aber auch seinem „Mutterschiff“, dem Theater, bleibt er treu. Nach mehreren Jahren unter Dieter Dorn an den Münchner Kammerspielen und dem Bayerischen Staatsschauspiel gastierte er u.a. als Faust in Goethes „Urfaust“ bei den Heidelberger Schlossfestspielen, als Richard III in Shakespeares gleichnamigen Stück am Staatstheater Karlsruhe, als C.G. Jung in „Die Methode“ von Christopher Hampton am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, am Schauspiel Essen (als Aaron in Shakespeares „Titus Andronicus“), am Schauspielhaus Bochum (in „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers) oder zuletzt am Stadttheater Fürth (z.B. in „Ein Volksfeind“ von Ibsen).
Im Bayerischen Rundfunk ist Heiko Ruprecht häufig als Sprecher von Features und Dokumentationen zu hören.
Außerdem ist er immer wieder unterwegs mit verschiedenen Lesungen, darunter dem Balladenabend „...die Geister, die ich rief...“, in dem er die berühmten Balladen von Goethe und Schiller neu entdeckt.

Veronika Ponzer
Die mehrfache Jugend musiziert Preisträgerin erhielt Harfenunterricht bei Prof. Ursula Lentrodt. Sie studierte an der Hochschule für Musik in München
bei Prof. Maria Graf und absolvierte die Classe de Virtuosité für Solo und Kammermusik bei Prof. Chantal Mathieu am Conservatoire de Lausanne. Hier wurde Veronika Ponzer mit dem Premier Prix avec félicitations ausgezeichnet.
Ihr musikalischer Werdegang ist begleitet von Aufnahmen für den BR, SWR, MDR sowie für das ZDF, ORF und das Bayerische Fernsehen, nationalen und internationalen Engagements, u.a. Orchestre de Chambre Lausanne, Harfenfestival in Straßburg, Internationale Orgelwoche Nürnberg – Music Sacra, Hohenloher Kultursommer, Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Bruchsaler Barocktage, Welt-Harfen-Kongress in Wien, Rhein-Sieg-Kammermusikfestival, Festspiele Europäische Wochen Passau, Leitheimer Schlosskonzerte, Europäische Flötenfestival Frankfurt, ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart, Schwarzenberger Advent, Tage der Neuen Musik in Bamberg. Lesungen mit Ruth Maria Kubitschek, Senta Berger, Michael Lerchenberg, Christian Quadflieg, Siegfried Rauch, Michaela May, Monika Baumgartner, Heiko Ruprecht und Anselm Bilgri.
Neben ihren solistischen Darbietungen tritt Veronika Ponzer u. a. im Duo mit Flöte & Harfe, mit Cello & Harfe, mit Wort & Harfe, dem ensemble triolog (Flöte, Viola, Harfe), den Solisten des Bayerischen Staatsorchesters (Flöte, Fagott, Harfe) und dem Ensemble Neue Welt (Flöte, Harfe, Streichtrio) auf. Seit 2010 ist sie Mitglied im Ensemble Zeitsprung.
Ihre Solo CD „Harfinesse“ ist bei ambitus erschienen. Als Hörbuch liegt die „Heilig Nacht“ von Ludwig Thoma mit Michael Lerchenberg und Veronika Ponzer bei LangenMüller/Hörbuch auf.

"... Wenn es dem Musiker gelingt, das Werk im Augenblick des Entstehens in seinem Innersten mit Leben zu füllen, wird die Musik den Zuhörer erreichen." (Veronika Ponzer)
„Vielen Dank für die wunderbare Musik! Unfassbar, dass ein einzelnes Instrument so vollständig den Raum und die Zeit füllen kann.“ (Konzertbesucher)

Landsberger Tagblatt:
Heiko Ruprecht mit Balladen von Goethe, Schiller und Schwab
Heiko Ruprecht zeigte die ungeheure Variabilität der menschlichen Stimme zusammen mit enormer Schauspielkunst. … Einen Balladenabend nannte Ruprecht den Vortrag, in der Tat war es ein aufregendes Erlebnis, ihm zuzuhören. … Neben seiner virtuosen Darstellungskunst ist Ruprecht ein Meister der Pausen, die Spannung erzeugen. Er wartet geduldig, bis sich die Sätze beim Publikum einnisten, dann erst spricht er weiter. Bei manchen Balladen steht er, hier wird die Wirkung des Gesagten noch intensiver, noch eindringlicher. … Ruprecht ist nicht nur ein sehr guter Schauspieler, er hat auch den Mut, unpopuläres auf die Bühne zu bringen. –Das honorierten die Zuhörer mit riesigem Applaus und Bravorufen. (Alois Kramer)
Onetz:
Die Veranstaltung im Fürstensaal ist restlos ausverkauft. … berühmte Balladen von Goethe, Schiller und Schwab werden im Stehen erzählt, gelesen und gespielt von Heiko Ruprecht. Er baut sich vor dem Publikum auf, beginnt mit leiser Stimme, und schon nach einigen Zeilen aus Goethes „Zauberlehrling“ hängen die Zuhörer gebannt an seinen Lippen. Er versteht es, mit der ungeheuren Variabilität seiner Stimme und mit herausragender Schauspielkunst eine eindringliche Wirkung und Spannung zu erzeugen. Jede Ballade hat eine eigene Melodie, die getragen wird von unterschiedlicher Tonlage und Rhythmik, Tempowechseln und Lautstärkendynamik. Der Vortrag wird unterstützt von perfekter Mimik, Gestik und Körpersprache. Und er ist ein Meister der Pausen, in denen man sich kaum zu atmen traut. Eine Klasse für sich: Harfensolistin Veronika Ponzer. … Hier zeigt sie alle Facetten der Harfenmusik mit rasend schnellen Arpeggi und vielen Melodie-, Rhythmus- und Tempowechseln von zart-lieblich bis dramatisch. Die Zuhörer sind von dieser Symbiose aus Wort und Musik begeistert. (Toni Wild)
Harz-Kurier:
„Ausverkauft“ konnte sich der Veranstalter des literarischen Abends mit Harfensolomusik freuen. … Begleitet von der Harfensolistin Veronika Ponzer, die ihr in Ausmaßen wie Klangeigenschaften gewaltiges Instrument überzeugend und einfühlsam einbrachte und durch ihr Spiel den Eindruck des gesprochenen Wortes im Nachklang beim Publikum erhöhte und vertiefte…. Die Harfenistin trug zu diesem ausgewogenen Gesamteindruck nicht wenig bei, indem ihre engelhafte Musik die gesprochenen Dinge immer wieder ins Unsagbare entrückte. Ein echtes Weihnachtsgeschenk, das den dankbaren Applaus für beide Künstler von einem durch und durch zufriedenen Publikum hoch verdiente. (Helga Meyer

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