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Der Watzmann ruft - Zum aller letzten Mal live - Neu-Ulm

Beginn:
15.10.2021, 20:00 Uhr
Ende:
-

Der Watzmann ruft - Zum aller letzten Mal live in Neu-Ulm

Der Berg ruft noch immer und genauso unerbittlich das Publikum. Das hatte sich keiner der Autoren und Darsteller 1972 träumen lassen, als sie aus einer "Schnapsidee" heraus ein "Rustikal" über den Kampf zwischen dem Berg und dem Menschen entwickelten, das über Nacht zum Kultstück wurde und es bis heute geblieben ist.

Der Watzmann zieht sich wie ein roter Faden durch die Karriere von Wolfgang Ambros: „Aufi oder nit aufi“ – das ist die Frage. Und zwar schon seit 1972, als die Idee zum Alpenmusical Watzmann entstand und seine Premiere als gelesene Mitternachtseinlage bei der Live-Veranstaltung "Arena 72" erlebte. Zwei Monate später wurde das "Rustikal in 8 Hörbildern" im ORF vor Radiopublikum vorgetragen. 1974 erschien dann die legendäre Hörspielplatte, die mittlerweile über 250.000 Mal über den Ladentisch ging. 1982 brachte man die Story vom Schicksalsberg schließlich auf die Bühne und landete einen sensationellen Erfolg.

„Der Watzmann ruft“ erzählt die Geschichte eines Bergbauern und seines illustren Gefolges, bestehend aus Mägden, Knecht und Sohn. Letzterer, der „Bua“ kann nicht widerstehen wenn der Watzmann ruft. Doch der Berg ist nicht die einzige Verführung in „Der Watzmann ruft“. Da wäre noch die frivole Gailtalerin – gespielt von Klaus Eberhartinger – die den gefährlichen Aufstieg mit ihren Reizen belohnen will.
„Auffi oder net auffi“, das ist hier die Frage und die wird bei Der Watzmann ruft gerne lautstark ausdiskutiert. Ein diabolischer Knecht mit Rock´n´Roll -Attitüde darf dabei genauso wenig fehlen wie die schmissige Musik unter der Leitung von Titus Vollmer. Bei Der Watzmann ruft sorgen die Schauspieler, egal ob alt oder jung mit ihrer unprätentiösen Darstellung für ein uriges Vergnügen. Getragen wird die Wirkung von „Der Watzmann ruft“ durch die ungewöhnliche Geschichte, bei der gewitzelt wird, bis die Trachten krachen!
Hollaröhdulliöh!

Auch diesmal steht Co-Autor Joesi Prokopetz wieder als Bauer und erster Knecht auf der Bühne, Christoph Fälbl ist auch diesmal wieder der zweite Knecht und der Bua und als Gailtalerin ist EAV-Sänger Klaus Eberhartinger dabei. Erzähler der schaurig-schönen Geschichte kann natürlich nur Wolfgang Ambros sein, wie üblich begleitet von der No.1 vom Wienerwald.

Zum allerletzten Mal wird „Der Berg“ wieder den Sohn des Bergbauern rufen, er wird auch dieses Mal wieder in den Fels steigen und den Tod finden. Die parodierten Trachtenkostüme, der tief österreichische Zungenschlag der Schauspieler, die absichtlich auf amateurhaft getrimmten Requisiten und der spritzige Musik-Mix aus Rock und alpiner Folklore haben bis zum heutigen Tage nichts von ihrem Witz eingebüßt.

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